Tra(u)mplakat

2009 – Ein Tra(u)m

Ein Tra(u)m – Wir bitten um Verständnis

“Welcher Weg führt aus diesem Teufelskreis heraus? Wohin fährt das Tram? Und lohnt es sich überhaupt einen Ausweg zu suchen?”

Das von Albrecht Lehmann, Irina Radu und Robert Salzer verfasste Stück „Ein Tra(u)m – Wir bitten um Verständnis!“, ist ein ereignisreiches Drama das sich vor dem Hintergrund einer unfreiwilligen Gefangenschaft in einem Zürcher Tram abwickelt. Dreh- und Angelpunkt der Handlung wird dabei die Kommunikation, welche in einer ungewohnten Situation an ihre Grenzen zu stossen scheint.

Kurzinhalt

Sechs Studenten, eine gemeinsame Welt: das Tram. Eingesperrt und ohne Ausweg versuchen sie der Gefangenschaft zu entfliehen. In ihrem Mikrokosmos sehen sie sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, reflektieren über ihr Leben und abstrahieren ihr Dasein. Doch wenn Bremsen versagen und die Telefone verstummen – wo liegt dann der Ausweg?

Langinhalt

Lukas, von Schlaflosigkeit geplagt, sucht den Schlaf in einem fahrenden Tram. Seine Freundin Birgit, ironischerweise die Ansagestimme der VBZ, leistet ihm dabei Gesellschaft. Die Zweisamkeit der beiden wird aber gestört durch eine Gruppe von vier angetrunkenen Studenten, die mit Ach und Krach ins Tram eintreten. Es dauert nicht lange und die lärmige Gruppe wendet sich dem Paar zu, das sich darauf abrupt zum Aufbruch machen will. Aber die Flucht von Birgit und Lukas wird von einer klemmenden Türe und einem unerwarteten Wiedersehen verhindert. Als hätte sich alles gegen sie verschworen, scheint daraufhin nichts mehr zu funktionieren, denn die Türen wollen einfach nicht mehr  ufgehen und jeder Versuch dieser Tatsache zu trotzen endet in Misserfolg. Gegen ihren Willen auf engem Raum festgehalten, werden die zwei Gruppen gezwungen immer mehr aufeinander zuzugehen um einen Weg aus dem Schlamassel zu finden. Doch die Kommunikation entpuppt sich als schwierig und jedes der Individuen sieht sich zunehmend mit den eigenen Unfähigkeiten und Enttäuschungen konfrontiert. Welcher Weg führt aus diesem Teufelskreis heraus? Wohin fährt das Tram? Und lohnt es sich überhaupt einen Ausweg zu suchen?